Glasmaterialien für energieeffiziente Gebäudetechnik

16.01.13Nürnberg
Das Abschlusskolloquium FORGLAS der Bayern Innovativ zum Themenbereich Licht- und Wärmemanagement, Glastechnologie und Gebäudetechnik

Bildquelle: FORGLAS

Kontakt:
Andrea Fischer
Tel: 0911-20671-314
fischer@bayern-innovativ.de

Kolloquium Glasmaterialien für energieeffiziente Gebäudetechnik, 16. Januar 2013, Nürnberger Akademie

Glas ist ein klassischer Werkstoff mit hohem Innovationspotenzial für anwendungs- spezifische Entwicklungen. Möglichkeiten der Weiterentwicklung bestehen dabei in allen Bereichen der Wertschöpfungskette. Innovative Ver- und Bearbeitungsprozesse sowie spezielle Beschichtungstechnologien bieten die Möglichkeit, technische Gläser mit spezifischen Eigenschaftsprofilen auszustatten. Hierdurch lassen sich hoch innovative Produkte, insbesondere für die Gebäudetechnik oder die Architektur realisieren, wie beispielsweise hochresistente Mehrschichtsysteme für Architekturglas, glasbasierte Additive für das Wärmemanagement oder auch neue Spezialgläser für die Photovoltaik.

Glas bietet also ein hohes Innovationspotenzial, für dessen Ausschöpfung es wichtig ist, sowohl existierende Lösungen als auch die Anforderungen der Anwender aus den einzelnen Zielbranchen zu kennen und diese ergebnisorientiert miteinander zu verbinden. Dies war die Herausforderung, mit welchen der von der Bayerischen Forschungsstiftung geförderte Forschungsverbund FORGLAS antrat, um neue Glasmaterialien für eine energieeffiziente Gebäudetechnik zu entwickeln.

Der bayerische Forschungsverbund FORGLAS wurde von der Bayerischen Forschungsstiftung mit rund 2,2 Mio. Euro über 3 Jahre gefördert. In dem Vorhaben setzten sich 13 Unternehmen, vier Lehrstühle von zwei bayerischen Universitäten und ein Fraunhofer Institut mit der Entwicklung neuer Gläser und Verarbeitungstechnologien, speziellen Glashalbzeugen für das Licht- und Wärmemanagement von Gebäuden sowie mit Querschnittsthemen wie Langzeitstabilität und Analytik, auseinander.

Zum Abschluss des Forschungsverbundes sollen in einem Abschlusskolloquium am 16.01.2013 in Nürnberg die wichtigsten Ergebnisse der Öffentlichkeit vorgestellt werden.